Urlaubszeit, wenig los? Bei uns nicht.

Am 13.08. holte Verena Ihre Einladung zum Grillen nach und holte die komplette Ausdauerabteilung (usser Fam. Denzler, die im Urlaub weilt) zu sich nach Hause. Dort verbrachten wir dann einige wirklich sehr schöne Stunden. Besonders die CaiPi - Mous´n von jens fanden großen Zuspruch... Ein paar wenige Bilder, mit meinem Handy gemacht, sind in der Galerie. Wenn jemand mehr hat immer her damit! Am 17.08.08 Trafen sich Thomasund Brigitte Heidenreich, Jaquelin Schmidt, Michael Schindler und Frank Biller um gemeinsam mit den Mountainbikes nach Stadtsteinach zu radeln (Brauereifest der Schübelbräu, was sonst...). Die Heimreise mussten die Heidenreichs dann allerdings alleine anteten. Neben Frank und Jaquelin, die sich abholen liesen mußte Michael Schindler aus terminlichen Gründen die Heimfahrt auf 4 Rädern bewältigen. Am kommenden Wochenende fahren Anja Hommel und Michael Schindler noch ins oberbayrische Au um an der Wendelsteinrundfahrt teilzunehmen.

Frankenwald-Radmarathon am 03.08.2008

In Stockheim nördlich von Kronach  war dieses Jahr Start zum Frankenwald-Radmarathon. Nachdem es am früheren Startort zu eng geworden war versprachen sich die Macher um Charlie Fugmann mehr Platz, bessere Parkmöglichkeiten und ein für die Starterzahlen besser geeignetes Gelände. Mit eigenem Wohnmobilstellplatz, Zeltmöglichkeiten, Veranstaltungshalle usw. erfüllte die kleine frühere Bergbaustadt auch alle Erwartungen. Der TVH war mit vielen Startern am Start: Thomas Heidenreich (Brigitte war auf der BR-Radltour), Michael Schindler, Anja Hommel und Olaf Nierenz aus Naila reisten bereits am Samstag an, um die Nudelparty (unter anderem...) zu besuchen. Am Sonntag kamen dann Hans und Barbara Denzler und vobn der Lg Hallerstein Gerd und Bettina Strobel hinzu. Komplettiert wurde das Feld der Helmbrechtser von Klaus Schindler, der für den MSC Naila startet. Das Wetter zeigte sich zunächst durchwachsen, teilweise nieselte es und die Sonne war gar nicht zu sehen, das änderte sich aber nach der ersten Verpflegung in Probstzella. Nachdem die Radler in diesem Jahr bereits einige Veranstaltungen gemeinsam bewältigt haben ging es natürlich auch hier in 2 Gruppen auf die Strecke. Olaf, Michael, Klaus, Thomas und Gerd fuhren zusammen 200, Thomas Heidenreich sogar 250 Km. Anja, Bettina, Hans und Barbara einigten sich durch weglassen einiger Teilabschnitte auf ca. 170 Km, was zur Folge hatte, dass sich alle an der letzten Verpflegungsstation wiederfanden (dort gabs Bier...). Ein besonderes Highlight gab es bei der Ortsdurchfahrt von Helmbrechts zu sehen: Der TVH grüßte dort von einem eigens angefertigten Plakat alle Radsportler! Im Ziel lies man es dann noch gemütlich ausklingen. Eine wirklich gute Veranstaltung, bei der einfach alles passt. Bilder in der Galerie

22. Stammbacher Radrundfahrt am 27.07.2008

Am frühen Sonntagmorgen machten sich Michael Schindler, Anja Hommel und Olaf Nierenz (erstmals für den TVH am Start) mit ihren Rennrädern auf den Weg zum Stammbacher Schachclub. Die dort stattfindende Radrundfahrt ist eine kleine aber feine Veranstaltung. Dort gibt es für nur 5 € Startgeld erstklassige Verpflegung und sehr schöne Strecken durch den Frankenwald. Die drei entschieden sich für die lange 100 Km Runde. Michael und Olaf nahmen die Runde über Marktleugast, Grafengehaig, Schwarzenbach/Wald, Langenbach, Lichtenberg, Berg, Selbitz, Almbranz und Helmbrechts gemeinsam mit Klaus Schindler und Gerd Strobel in Angriff. Anja fuhr mit Bettina Strobel und Karl und Brigitte Wirth. Sehr zu schaffen machten den Teilnehmern die mit 30 Grad hohen Temperaturen, da war es wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Für ein echtes Aha-Erlebnis sorgte Michael Schindler: Kurz vor dem Ortseingang in Berg fuhr er mit 38 Km/h durch ein Loch und verließ seinen Drahtesel "wie bei der Tour de France" (O-Ton Klaus Schindler) mittels Highsider über den Lenker. Zum Glück blieb der Sturz außer diversen Abschürfungen an Armen und Beinen für Mensch und Maschine folgenlos, schlimmeres verhinderte dabei vor allem sein Helm. Highlight war die Ortsdurchfahrt von Almbranz: Am Feuerwehrhaus findet dort zurzeit das alljährliche Birkenfest statt, wo unsere Athleten dann ausgiebig einkehrten. Am Ende trotz Sturz eine sehr gelungene Veranstaltung, vor allem Preis/Leistung überzeugen.

Bericht Quelle-Challenge Roth am 13.07.2008

Nach dem Kurzinfo am Samstag Abend hier der fällige Bericht. Im mittelfränkischen Roth schlägt nun bereits seit 21 Jahren Mitte Juli das Triathlonherz der Welt. Der Kultfaktor der Quelle Challenge (früher IronMan) wird (wenn überhaupt) nur noch von Hawai übertroffen. Seit vielen Jahren gehen hier Athleten des TVH an den Start. Dieses Jahr traten Hans Denzler und seine Ehefrau Barbara an, um 3,8 Km schwimmen, 180 Km radfahren und 42,195 Km laufen hinter sich zu bringen. Die Vorbereitung dafür beginnt bereits im Winter, wo im Hallenbad, Fitnessstudio und auf den Laufstrecken die Grundlage gelegt wird. Und so addieren sich bis zur Veranstaltung mindestens 3000 Rennradkilometer und unzählige Schwimm- und Laufkilometer. Hans, in Roth bereits ein Routinier, ging mit dem Ziel an den Start seine Vorjahreszeit (13 Stunden 34 Minuten) zu bestätigen. Und er war bereits beim schwimmen mit 01:23:33 h deutlich schneller. Als er aus dem Wasser stieg hatte er 7 Minuten "Vorsprung". Auf dem Rad büßte er zwar 10 Minuten ein, die er jedoch beim Laufen mehr als ausglich. Mit 04:33.09 h war er 24 Minuten schneller, als 2007. Am Ende gelang ihm mit 13:16:29 h Platz 103 in der Altersklasse M50. Ehefrau Barbara wagte sich zum ersten Mal an die Langdistanz beim Triathlon und sie machte ihre Sache gut: Beim schwimmen und radfahren noch langsamer als Hans (01:28:32 h, bzw. 07:06:39 h) legte sie beim abschließenden Marathon noch beeindruckende 04:08:03 h hin und erreichte das Ziel in genau 13 Stunden, ein Supereinstand! Die gezeigten Leistungen sind um so höher zu bewerten, wenn man die Wetterbedingungen berücksichtigt: Dauerregen über den ganzen Tag verteilt zwangen viele Athleten, darunter einige Topfavoriten zur Aufgabe. Speziell auf der Radstrecke kam es zu einigen Stürzen. Gut vorbereitet bezwang auch Karl Wirth vom TV Stammbach die Tortur: 14:09:50 h und Platz 41 in der Altersklasse M55 standen am Ende für ihn. Sie und rund 2500 andere hat das "Virus" Roth mit einzigartiger Stimmung und wirklich großen Sport infiziert, so daß sie wohl auch im nächsten Jahr wiederkommen werden. Bilder in der Galerie.

Bericht Fichtelgebirgsmarathon am 12.07.2008

Der Fichtelgebirgsmarathon mit Start in Weißenstadt steht jedes Jahr für familiäre Atmosphäre eine wunderschöne Strecke und sehr gute Organisation. In diesem Jahr erlag Michael Schindler dem Reiz dieser Veranstaltung und reiste mit Hendrick Rohland von der IfL Helmbrechts an. Es herschte an diesem Samstag bestes Laufwetter mit Temperaturen um 15 Grad, auch wenn es zwischendurch immer wieder regnete. Zuerst führte die Strecke einmal rund um den Weißenstädter See, bevor es einen langen Anstieg auf den Schneeberggipfel zu bewältigen gilt. Nach rund 10 Km bergab, bzw. geradeaus steht die Kösseine noch als zu überwindentes Hinderniss vor den Läufern, danach geht es noch 13 Km ins Ziel im Fichtelgebirgsstadion in Wunsiedel. Michael, hier zum ersten Mal am Start begann betont vorsichtig un erreichte den Gipfel bei Km 10 nach einer Stunde. Auch beim Abstieg vom Schneeberg hielt er sich noch zurück, bevor er in der Ebene etwas an Tempo zulegen konnte. Trotz leichter Magenprobleme und einer Laufpause seit Mitte Mai unterbot er sein Ziel -die 4 Stundenmarke- mit 03:52:23 h um runde 8 Minuten. Ihm gelang, was er in 20 Jahren als aktiver Motorsportler nicht schaffte: Er kam 5 Minuten vor Rallyeass und Ex-bayrischem Rallyemeister  Harald Demuth ins Ziel... :-) Ähnlich gut unterwegs war Hendrik Rohland, der mit 04:01 h nur knapp hinter Michael ins Ziel kam. Am Ende eine sehr gelungene Veranstaltung mit familiärem Flair, da kommt man gerne wieder.

Kurzinfo Quelle-Challenge Roth am 13.07.2008

Unsere Eisenmänner (und Damen) habens geschafft!!! Hans und Barbara Denzler haben das Ziel im fränkischen Roth erreicht ! Hier ihre Zeiten: Hans Schwimmen 01:23:33 h; Radfahren 07:01:47; Laufen 04:33:09 h, gesamt 13:16:29 h. Platz 1886 bei den Herren, 2085. gesamt; 103. Altersklasse M 50; Barbara: 01:28:32 h; 07:06:39h; 04:08:03h; gesamt 13:00:46 h. Platz 193 bei den Damen, 2012. gesamt, 32. AK W40. Auch am Start Karl Wirth vom TV Stammbach: 01:28:13 h, 07:03:04 h, 05:16:13. Gesamt 14:09:50h. RESPEKT !!!Bericht folgt

Bericht Ironman Germany am 06.07.2008

Rund 500.000 begeisterte Zuschauer verfolgten am 06.07.08 entlang der Wettkampfstrecken den „Frankfurter Sparkasse IRONMAN“ in Frankfurt, welcher als offizielle IRONMAN Europameisterschaft ausgetragen wird. Bereits beim frühmorgendlichen Schwimmstart versammelten sich rund 13.000 Frühaufsteher am Langener Waldsee, um den Startschuss um 6:45 Uhr live mitzuerleben.

Ca. 2.300 Teilnehmer aus 45 Nationen unter ihnen Björn Denzler vom TV Helmbrechts stiegen bei milden Temperaturen ins kühle Nass und stellten sich dem „längsten Tag des Jahres“. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen im Langener Waldsee ging es für die Profi- und Altersklassenathleten auf die Radstrecke. Die Schwimmstrecke beendete Björn nach 01:01:49 h im Mittelfeld seiner Altersklasse (25. Von insgesamt 45 Startern).
Für alle Teilnehmer waren vor allem die Steigungen, „The Hell“ in Maintal-Hochstadt und der „Heartbreak Hill“ in Bad Vilbel, auf der insgesamt 180 Kilometer langen Radstrecke eine echte Herausforderung. Beim Radfahren konnte er sich bereits um 5 Plätze auf den 20. Rang verbessern, mit 05:16:31h erreichte er einen Durchschnitt von über 34 Km/h! Der abschließende Marathonlauf, vor der beeindruckenden Skyline am Frankfurter Mainufer, setzte die letzten Kräfte bei den Sportlern frei. Es zeigte sich, dass Denzler mit seinen Kräften richtig gehaushaltet hatte, Platz 10 im Marathon in 03:36:54 h bedeuteten eine weitere Verbesserung auf den 14. Klassen- und den 356. Gesamtrang. 

Jeder Teilnehmer wurde von Familienmitgliedern, Freunden und zahlreichen Fans bejubelt und angefeuert, so dass die bereits berühmte Gänsehautstimmung entlang der Strecke bis spät in den Abend anhielt. Kurz vor 23 Uhr erreichte der letzte Finisher das Ziel am Frankfurter Römerberg und wurde dort ebenso begeistert empfangen wie die ersten Profis. Die Frankfurter Innenstadt war an diesem Tag eine „Sportarena“ mit vielen tausend Zuschauern, welche einen packenden Wettkampf erlebten.

Woher Björn seine Begeisterung für diese Sportart hat liegt auf der Hand: Am 13.07.08 starten Vater Hans Denzler und dessen Ehefrau Barbara bei der in Triathlonkreisen legendären Quelle-Challenge im mittelfränkischen Roth. Diese Veranstaltung über die gleiche Distanz hat Björn bereits im letzten Jahr mit Vater Hans bewältigt, wo er noch 10:58:01 h benötigte. Bilder in der Galerie

Bericht Berglauf Shigakogen und Ninjalauf Tanakura in Japan mit Peter Leupold am 29.06.1008, bzw. 06.07.2008

Den folgenden Bericht haben wir von Peter Leupold erhalten, vielen Dank und die besten grüße nach Japan!!!

Andere Länder, andere Läufe. Und andere Herausforderungen an die Laufer. Dies musste einmal mehr Peter Leupold vom TV Helmbrechts erfahren, der momentan für zwei Jahre an der Kyoto Sangyo Universität in Japan forscht. Bei zwei Laufveranstaltungen innerhalb von acht Tagen erschwerten jeweils sehr verschiedene Umstände den Teilnehmern das Leben.

 

Am 29. Juni fand der Berglauf über die Höhen des Shigakogen in der Nähe von Nagano statt. 40 Kilometer über einen Bergrücken zwischen 1400 und 2200 Metern Höhe standen auf dem Programm. Ende Juni herrscht in Japan noch Regenzeit, doch in den Tagen vor dem Lauf hatte verhältnismäßig gutes Wetter Hoffnungen auf einen trockenen Verlauf genährt. Gegen Mitternacht setzten dann jedoch starke Regenfälle ein, die bis zum Start um sechs Uhr morgens den Boden gründlich aufweichten. über 100 Liter pro Quadratmeter sollten bis zum Mittag fallen.

Da also schwierige Verhältnisse vorauszusehen waren, verkürzten die Veranstalter die Strecke auf 26 Kilometer. Die rund 600 Teilnehmer versuchten, sich mit Jacken und allerlei Umhängen gegen den Regen zu schützen. Dazu mussten sie auch Proviant mitnehmen, da es auf der Strecke keinerlei Verpflegungsstellen gab. Zunächst ging es quer über mehrere Schipisten leicht bergan, dann begann der Anstieg zum Iwasugeyama, mit 2165m der höchste Punkt der Strecke. Während es weiter wie aus Kübeln schüttete, weichte die Strecke immer weiter auf. Nach den ersten Läufern war der Grund schon genug aufgewühlt, dass sich den Nachkommenden Schlamm in der Konsistenz zähen Rührteigs entgegen wälzte. In flacheren Abschnitten stand entweder das Wasser bis über kniehoch in der Wegrinne, oder knöcheltiefer Matsch verschluckte die Füße bei jedem Schritt.

An Rennen war unter diesen Umständen nicht zu denken. Schon im Gehen war es schwer genug, nicht ständig zu stürzen. Daneben war bei Gefälle dann noch achtzugeben, dass von hinten Nachstürzende einem nicht in die Beine grätschten. So waren schon bald zahlreiche Verletzte zu beklagen, die verzweifelt inmitten des Gebirges im Regen am Wegrand standen. War das Ganze zu Beginn noch in gewissem Maße amüsant, so zog sich es sich dann doch sehr in die Länge. Auf den Kammhöhen blies ein starker Wind, so dass wohl jeder erleichtert war, wenn er den Ootakasan passierte und sich nur noch 700 Höhenmeter zum Ziel ins Tal stürzen musste. Für Peter Leupold war der Kampf nach über sechs Stunden beendet, einer Zeit die er nicht einmal für die ursprünglich vorgesehen 40 Kilometer eingeplant hatte.

Eine Woche später, am 6. Juli hatten die Läufer beim Ninjalauf in Tanakura mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Schon beim Start um 9 Uhr herrschten in der Gegend zwischen Kyoto und Osaka über 30 Grad, dazu die übliche Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent und mehr. Da war der Flüssigkeitshaushalt einer der kritischen Faktoren. Leider stellte sich heraus, dass die Veranstalter ihre wenigen Verpflegungsstellen äußerst ungleichmäßig verteilt hatten. Auf dem 45 Kilometer langen Kurs wurden nur nach 15, 20 und 35 Kilometern Erfrischungen gereicht. Zudem stellte sich die Strecke durch ein Waldgebiet, in dem dereinst Ninjas sich verbargen, als äußerst hügelig heraus. Ständig pendelte sie zwischen 100 und 450 Metern Höhe, zum Teil so steil, dass Treppenstufen in die Hänge eingelassen waren.

Nur aus dem glücklichen Umstand heraus, dass er zufällig etwas Kleingeld einstecken hatte, konnte Peter Leupold in dieser Hitze bis zu dem nach 30 Kilometern gelegenen Tempel gelangen. Wie viele andere beschaffte er sich Getränke an Automaten, die in Japan sehr häufig am Straßenrand zu finden sind. Deren Eiseskälte schlug im dann aber auf den Magen, so dass er wie auch mehrere andere der 160 Teilnehmer nach 30 Kilometern den Lauf abbrach, und sich per Auto ins Ziel transportieren ließ. Was er nicht wusste war, dass die Veranstalter wegen der großen Hitze eine Abkürzung anboten, die ihn in nur fünf Kilometern ins Ziel gebracht hätte. Die entsprechende Ankündigung vor dem Start hatte er nicht verstehen können.

 Kurzinfo Iron Man Europe am 06.07.2008

Björn Denzler ging nach intensiver Vorbereitung beim Iron Man Europe in Frankfurt/Main an den Start, die Ergebnisse:3,8 Km schwimmen 01:01:49 h; 180 Km Radfahren  05:16:31 und 42,195 Km Laufen 03:36:54 h. Das macht insgesamt 10:04:36, 374. Platz insgesamt (von 2776) und 14. (von 45) in der Altersklasse.  RESPEKT, Superzeit!!! Bericht folgt

Bericht Erlebnisswochenende auf der Viceburg 04.-06.07.2008

25 Personen folgten dem Ruf der Familie Heidenreich zum gemeinsamen Wochenende in die Viceburg bei Bernstein. Das Wanderheim des Frankenwaldvereins liegt mitten im Wald und bietet Möglichkleiten zum Wandern und entspannen in totaler Ruhe und herrlicher Natur. Am Samstag wurde eine gemeinsame Wanderung durchgeführt, Kuchen gebacken, gegrillt und das eine oder andere Bierchen miteinander getrunken. Am Sonntag ging es nach dem reichhaltigen Frühstück wieder nach Hause. Ein paar nutzten die günstige Entfernung (ca. 20 Km) um von dort aus nach Hause zu Joggen. Bilder in der Galerie.

Bericht Maratona dles Dolomites 29.06.2008

Ein echtes Saisonhighlight für Radsportler aus der ganzen Welt findet jedes Jahr am letzten Juliwochenende statt: Der Maratona dles Dolomites mit Start im südtirolischen La Villa und Ziel (nach einer kleinen "Waldsteinrunde") im benachbarten Corvara. Nach dem Start geht es zunächst nach Corvara, dann über den Passo Campolongo (1875m ü.n.N). Nach der Abfahrt ins Tal nach Arraba geht es rechts über den Passo Pordoi (2239m ü.n.N), das Sellajoch (2244m ü.n.N)und Grödnerjoch (2121m ü.n.N) wieder nach Corvara. Dort ist nach 55 Km und 1780 Höhenmetern die erste Möglichkeit zum Ausstieg. Wer weiterfährt muß wieder über den Campolongo, hat dann eine längere (rund 20Km) Abfahrt vor sich, bevor es auf der 106KM Strecke über den Passo Falzarego und Valparola (2117 + 2200m ü.n.N) wieder zurück ins Ziel geht. Dort hat man dann 3090 Höhenmeter bewältigt! Wer sich noch die 138 Km Strecke geben will, der bekommt es zusätzlich mit dem Passo Giau (2236m ü.n.N)zu tun, der alleine 900 Höhenmeter hat, bevor es den Falzarego von der anderen Seite zu erklimmen gilt. Am Ende stehen dann fast unglaubliche 4190Höhenmeter auf der Habenseite! 

Wer nun denkt, da fährt nur ein kleiner Haufen verrückter mit, der irrt sich: 9300 Teilnehmer aus 36 Nationen "pilgern" jedes Jahr in die Dolomiten um sich dieser Herausforderung zu stellen. Zur Verlosung der Startnummern haben sich für 2008 17370 Personen eingetragen! Unglaublich auch die Zeit für den Gesamtsieger: Emanuele Negrini aus dem italienischen Bologna benötigte für die lange Runde gerade Mal 04 Stunden 29 Minuten und 5 Sekunden. An diese Zeiten sollten die Helmbrechtser nicht ganz herankommen, aber darauf kommt es auch gar nicht an. Abfahrt der gemischten Truppe vom TVH (Thomas + Brigitte Heidenreich, Hans Denzler, Michael Schindler, Anja Hommel), dem TV Stammbach (Karl + Brigitte Wirth), der LG Hallerstein Gerd und Bettina Strobel) und dem MSC Naila (Olaf Nierenz) war am Freitagvormittag mit dem vom Verein zur Verfügung gestellten Bus. Karl Wirth sorgte mit seinem Servicemobil für den Radtransport. Er startete bereits am frühen Morgen, fuhr direkt an den Beginn der Großglockner Hochalpenstraße, wo Brigitte das Steuer des Autos übernahm. Karl fuhr den Berg mit dem Rennrad hinauf, zum Warmwerden... Man traf sich dann am Abend in der Unterkunft direkt am sonntäglichen Start.

Am Samstag  fuhr die ganze Truppe dann nach dem Abholen der Startunterlagen gemeinsam auf den Passo Campolongo, um sich etwas einzufahren. Dieser Pass ist mit 353 Höhenmetern (ab Corvara) ungefähr mit dem heimischen großen Waldstein zu vergleichen, was seitens der Teilnehmer heftig bestritten wurde. Am Sonntag früh ging es dann in die Startaufstellung - die Damen durften alle in die zweite Startgruppe, die Herren waren in der weiter hinten startenden "Warsteiner gruppe" vereint. Und nach dem Startschuss um 06:45 Uhr passierte . . . erst mal überhaupt nichts. Es dauert rund 20 Minuten, bis sich dieser riesige Wurm in Bewegung setzt. Und so ging es dann auch auf der ersten Runde teilweise richtig Eng zu, wobei man sein individuelles Tempo einigermaßen fahren konnte. Heikel waren vor allem die Abfahrten, wo es auch zu einigen Unfällen kam (zum Glück nicht bei uns).

Bettina Strobel reichten die 55 Km völlig, was man angesichts der Strecke durchaus nachvollziehen kann, wobei sie mit 04:12:55 h sehr gute 79. in Ihrer Altersklasse wurde. Für 106 Km entschieden sich die anderen Damen. Anja Hommel nutzte in den vergangenen Wochen die Fahrten zur Arbeitsstelle in Bayreuth zu Trainingseinheiten, um die 6 Passüberfahrten bewältigen zu können. Sie blieb mit 07:53 h knapp unter 8 Stunden und belegte Platz 139. Brigitte Wirth nutzte die Wintermonate zum Grundlagentraining und nahm mit Ehemann Karl bereits am Klocknerkönig, einem Zeitfahren auf den Großglockner teil, auch sie konnte knapp unter 8 Stunden bleiben. Brigitte Heidenreichs Vorbereitung bestand (außer diversen Lauf- und Mountainbikeeinheiten) aus einer lockeren Runde nach Baiergrün und zurück "um zu schauen, ob die Schaltung geht", also ca. 15 Km. Zum Vergleich: Bei Gerd Strobel standen bereits über 2000 Km auf der Uhr, bei Michael Schindler immerhin 1650 Km. Trotzdem kam sie mit der Strecke sehr gut zurecht und war mit 06:36 h hervorragende 59. Insgesamt nahmen 287 Damen die 106 Km Runde in Angriff.

Auf der großen Strecke sprang Olaf Nierenz für den verletzten Hand- und Fußballtitanen Klaus Schindler ein und ging es bestens trainiert und motiviert an. Er erreichte das Ziel in 07:33:38 h und wurde damit hervorragender 2600. im 4500 Teilnehmer riesigen Starterfeld. Michael Schindler, Hobbyreiseorganisator und hier bereits 2006 am Start, kam mit der Strecke zumindest bis zum Passo Giau 50 Km vor dem Ziel sehr gut zurecht, dann musste er auf den letzten zwei Anstiegen alles geben, was am Ende 08:30:19 h und mit Platz 3776 einen Platz im Mittelfeld bedeutete. Thomas Heidenreich, bereits in den 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts beim Trans-Swiss-Triathlon am Start, erging es ähnlich. Er bewältigte die lange Strecke in 08:54 h. Gerd Strobel und Karl Wirth kam gut über die Berge, beide erreichten die Ziellinie gemeinsam mit Michael Schindler. Karl Wirth ist der Teilnehmer mit der meisten Alpenerfahrung, er bewältigte bereits viele Passstraßen im gesamten Alpenraum und kannte die Strecke (ebenso wie Frau Brigitte) bereits. Für Karl war es genauso wie für Hans Denzler ein letztes Kräfteholen vor der Quelle-Challenge in Roth in 14 Tagen. Hans benötigte 09:05 h und bewies damit seine Steherqualitäten, ein echter Ironman eben.

Die gigantische Kulisse des Sellastocks und die riesige Starterzahl schafften unvergessliche Eindrücke, gepaart mit einer Superstimmung über das gesamte Wochenende wurde ein echtes Highlight daraus, an das die 10 Oberfranken noch lange zurückdenken werden.

Wir haben sehr viele Bilder, ein paar habe ich schon mal in der Galerie veröffentlicht. Wer alle haben möchte, einfach Bescheid sagen.

Bericht vom Besuch des Feuerwehr- und Heimatmuseum Schauenstein am 15.06.08

Eher durchwachsen war das Wetter als rund 15 TVH-ler am Sonntag Morgen in Helmbrechts Richtung Schauenstein loszogen. Ziel war das weithin sichtbare Schauensteiner Schloss, in dem sich das Feuerwehr- und Heimatmuseum befindet. Dort traf man sich mit dem MSC Naila, der unter der Führung von Michael Schindler einen Fahrradausflug dorthin unternahm. Gemeinsam wurden sie dann von Manfred Thieroff, seiner Gattin und dem zweiten Bürgermeister Hermann Fraas kurzweilig durch die Räume geführt und alle kamen aus dem staunen nicht mehr heraus. Was die ehrenamtlichen Helfer dort in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben verdient höchsten Respekt. Speziell im Heimatmuseum konnte man noch einmal die "guten Stuben" unserer Großmütter bewundern. Nach der Besichtigung lies man sich dann das Mittagessen im benachbarten Schützenhaus schmecken, bevor es wieder auf den Heimweg ging. In Helmbrechts kehrten die Wanderer noch einmal im Wasserfloh im Naturfreibad ein, das Ziel der MSC - Fahrradtour, wo man es dann gemeinsam ausklingen lies. Bilder dazu in der Galerie.

Bericht Mönchshof-Triathlon am 08.06.08

Björn Denzler ging beim Mönchshof Triathlon in Kulmbach für den TVH über die sog. Mitteldistanz (2 Km schwimmen, 80 Km radfahren und 20 Km laufen) an den Start. Das ganze war ein letzter Test vor dem IronMan in Frankfurt Mitte Juli, wo er ebenfalls an den Start gehen wird. An Konkurenz mangelte es in Kulmbach jedenfalls nicht: Mit Norman Stadler und Timo Bracht waren gleich zwei Hochkaräter nach Oberfranken gereist. Björn benötigte für die Schwimmdistanz 36:55 Minuten, stieg dann aufs Rad, wo er nach 02:40 Stunden wieder in der Wechselzone eintraf. Auf dem Rad fuhr er einen Schnitt von genau 30 Km/h. Danach musste noch die 20 Km Laufdistanz bewältigt werden, was er in 01:30 Stunden bestens meisterte. Man kann also gespannt sein, wie er sich in Frankfurt über die jeweils doppelte Distanz schlagen wird. In Kulmbach erreichte er am Ende als 13. seiner Altersklasse und 136. im Gesamtklassement von 345 Startern das Ziel. Bilder dazu in der Galerie

Bericht Volkslauf der LG Hallerstein am 31.05.08

Bereits um 09:00 Uhr früh verließen Hans Denzler und Michael Schindler am vergangenen Samstag Helmbrechts um am Volkslauf in Hallerstein teilzunehmen. Da der Start dort aber erst um 14:00 erfolgte nutzten beide die Zeit dazwischen zu einer kleineren Ausfahrt mit Ihren Rennrädern. Den Dolomiten-Radmarathon in vier Wochen vor Augen wurde eine Strecke ins nahe Fichtelgebirge ins Auge gefasst: Über Gefrees und Bad Berneck, Bischofsgrün und den Schneeberggipfel (immerhin 1050 Meter hoch), Weißenstadt und den kleinen Waldstein kamen beide nach 85 Km uns 1700 Höhenmetern einigermaßen aufgewärmt am Start an, liefen die 18 Kilometerstrecke und machten sich hinterher auf den (diesmal direkten) Heimweg. Eine gelungene Trainingseinheit für die Hochgebirgsrundfahrt auf jeden Fall, gepaart mit einem sehr schönen Volkslauf. Ein Bild in der Galerie

Bericht Rennsteiglauf am 17.05.08

Es ist für die Helmbrechtser Läufer inzwischen zur Tradition geworden, im Mai nach Schmiedefeld in Thüringen zu fahren, um am größten Crosslauf Europas teilzunehmen: dem Rennsteiglauf. Die 36. Auflage dieser Veranstaltung konnte mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: Insgesamt 14273 gemeldete Teilnehmer in 9 verschiedenen Lauf-, Wander-, und Walkingstrecken gingen von 4 verschiedenen Startorten in ihre Wettbewerbe, um sich alle im zentralen Zielort Schmiedefeld zu treffen.

Aus Helmbrechts waren insgesamt 15 Starter auf allen Laufstrecken dabei: vom TVH  Lisa und Sophia Völkel im Juniorcross, Verena Blasius, Jaquelin Schmidt und Felix und Ulrike Rohland im Halbmarathon, Michael Schindler, Thomas und Brigitte Heidenreich, Barbara Denzler, Anja Hommel und Hendrik Rohland beim Marathon und Hans Denzler in der Königsdisziplin, dem Supermarathon über 72,7 Km. Aus Helmbrechts außerdem am Start: Triathlonurgestein Roland Zeitler, der für die SGB Stadtsteinach an den Start geht und Manfred Hopfmann von der LG Vogtland, beide im Halbmarathon. Für Lisa Völkel war es die letzte Möglichkeit, beim Juniorcross an den Start zu gehen, wo sie für 7207m 38:35 min benötigte, was Platz 7  und eine Verbesserung ihrer Zeit von 2007 um runde 6 Minuten bedeutete. Im nächsten Jahr kann sie altersbedingt nicht mehr in der Juniorwertung starten und "muss" beim Halbmarathon an den Start gehen. Ihre Schwester Sophia, über 5998 m unterwegs, erreichte nach 36:40 min als 18. das Ziel. Am besten platzierter Läufer beim Halbmarathon war erwartungsgemäß Felix Rohland mit sehr schnellen 01:36:38h, Platz 309 gesamt, 90. in der Altersklasse, gefolgt von seiner Mutter Ulrike (02:05:36 h 428./29.), die den Startplatz zu ihrem 50. Geburtstag geschenkt bekam, Jaquelin Schmidt (02:11:45, 630./133.) nach 2006 bereits zum zweiten Mal am Start und Verena Blasius (02:23:04, 1062./117.). Das er immer noch für schnelle Zeiten gut ist bewies auf dieser Strecke Roland Zeitler mit starken 01:55:59 (1667. gesamt/148. AK). Manfred Hopfmann, der bereits seit vielen Jahren am Rennsteiglauf teilnimmt erreichte nach 02:28:11 h das Ziel (3803./153.). Allein beim Halbmarathon waren 6683 Läufer am Start!

Ihre erste "richtige" Marathonveranstaltung bestritt Anja Hommel, jedoch kam sie beim 6 Stundenlauf in Nürnberg im März bereits auf 42,9 Km. Außerdem ist die Strecke vom Startort Neuhaus/Rennweg ins Ziel mit 43,5 Km runde 1,3 Km länger als ein Marathon. Ins Ziel kam sie auf der schweren Strecke mit wechselnden Wetterbedingungen und teilweise starken Regenschauern nach 06:11:42 h (487.gesamt,36. AK). Thomas Heidenreich, am Rennsteig bereits erfolgreicher Supermarathon-Finisher gelang mit 04:48:12 ein erfolgreiches Comeback nach 2 Jahren ohne Läufe über diese Distanz (1665./343.). Ehefrau Brigitte erreichte in 04/28/52 Platz 105 insgesamt und wurde23. in der Altersklasse W40. Hendrik Rohland, ebenso wie Ehefrau Ulrike erstmals beim Rennsteiglauf, genoss die sehr schöne abwechslungsreiche Strecke und das begeisterte Publikum und war hinterher begeistert. Am Ende erreichte er auf Anhieb mit guten 04:19:35 h Platz 978 insgesamt eine Platzierung im ersten Drittel der fast 3000 Marathonläufer. Schnellste Helmbrechtser Dame war Barbara Denzler, die sich mit 04:12:51 unter die Top 50 der gestarteten Damen schob und gute 13. in ihrer Altersklasse wurde. Auch sie ist gemeinsam mit Ehemann Hans bereits seit vielen Jahren Mitte Mai beim Rennsteiglauf dabei. Michael Schindler, nach Starts beim Supermarathon 2006+2007 erstmals beim Marathon am Start, kämpfte nach schnellem Beginn mit Zwischenzeiten von 01:30 h für 18,8 und 02:36 für 30 Km auf den letzten 9 Kilometern mit Schmerzen im Fußbereich und beginnenden Krämpfen der Wadenmuskulatur und verpasste so mit 04:01:34 knapp die magische Marke von 4 Stunden. Platz 560 insgesamt und 135. in der Altersklasse sprang am Schluß für ihn heraus, wobei er damit wiederum im ersten Viertel des Starterfelds landete.

Im nächsten Jahr will Michael wieder beim Supermarathon starten, wo Hans Denzler bereits mehrere Starts aufweisen kann. In diesem Jahr erreichte der Routinier das Ziel nach 72,7 Km mit 08:45:30 h deutlich unter den anvisierten 9 Stunden. Beim Supermarathon waren 1710 Extremsportler am Start, Hans wurde 987. und 144 in seiner Altersklasse. Am wichtigsten für alle war jedoch das im Zielort ausgerichtete Abschlussfest in einem riesigen Bierzelt mit 2500 begeisterten Sportlern, wo man dieses Jahr noch in den 50. Geburtstag von Hans Denzler hineinfeiern konnte. Am Sonntag ging es dann nach einem gemeinsamen Frühstück wieder nach Hause, aber alle waren der gleichen Meinung: Im nächsten Jahr kommen wir auf jeden Fall wieder. Bilder (fast alle vom Fest :-)) in der Galerie.

Bericht Himmelfahrtswanderung am 04.05.08

Himmelfahrtswanderung mal anders: Die kalendarische Besonderheit, dass Christi Himmelfahrt in diesem Jahr mit dem 1. Mai zusammenfiel nahm die TVH-Wanderwartin Brigitte Heidenreich zum Anlass, am vergangenen Sonntag stattdessen eine Frühjahrswanderung zu organisieren. Strahlender Sonnenschein, gute Stimmung und reichlich Einkehrmöglichkeiten waren der Lohn für die zahlreichen Wanderer, die die landschaftlich reizvolle Strecke rund um Helmbrechts in Angriff nahmen. Obwohl ganz nah an der Heimatstadt führte die Route über teilweise völlig unbekannte Wege nach Lehsten, Gösmes und über den Walberngrüner Gletscher weiter bis Horbach. Von dort ging's über Ort zurück nach Helmbrechts. Bilder dazu gibts in der Galerie.

Bericht Maisels Funrun am 27.04.08

Gleich 9 Starter des TVH waren beim anlässlich des Maisels Weißbierfests stattfindenden "Maisels Funrun" am Start: Bemerkenswert dabei, dass gleich 6 Nachwuchssportler beim Bambinilauf (400m) antraten (Valentin und Noah Blasius, Jonas und Philip Kremling und Yannick und Emely Schneider). Ein Superergebniss erreichte Emely Schneider, die bei den Mädchen Gesamtzweite mit nur 2 Sekunden Rückstand wurde. Die Zeit von 01:56 min. hätte bei den Jungs ebenfalls zu Platz 2 gereicht! Als Mannschaft im Halbmarathon gingen Brigitte Heidenreich, Verena Blasius und Jaquelin Schmidt an den Start. Brigitte war hier schnellste mit 01:51:54h (Platz 24 gesamt/Platz 4 AK W40), gefolgt von Verena Blasius (02:03:44; 57.gesamt, 6. AK W30) und Jaquelin Schmidt (02:07:14 h, 66., 16. AK W40). Die Mannschaft belegte damit den 5. Platz.

Bericht Obermainmarathon Bad Staffelstein am 27.04.08

Am letzten Sonntag im April fand  in Bad Staffelstein der Obermainmarathon statt, ein landschaftlich sehr schöner aber auch sehr anspruchsvoller Lauf, der nach dem Start zunächst den Anstieg zum Kloster Banz hinaufführt. Danach geht es quer durchs Maintal nach Vierzehnheiligen und von dort aus auf den Staffelberg, wo man einen phantastischen Rundumblick auf das Maintal hat. Der bedeutet den Gipfel des Laufes bevor es bergab und flach noch etwa 15 Km bis ins Ziel geht. Dabei von der Ausdauerabteilung des  TV Helmbrechts   Barbara und Hans Denzler mit  Michael Schindler und vom TV Stammbach Karl Wirth und Patricia Hahn beim Marathon. Karl-Heinz Fichtelmann, Martina und Thomas Schneider vom TV Stammbach und  Anja Hommel vom TV Helmbrechts auf der Halbmarathondistanz. Barbara erreichte mit 04:07:15 h einen sehr guten 12. Gesamtrang bei den Damen und verfehlte mit Platz 5 in der Altersklasse W 40 das Siegertreppchen nur knapp. Für Hans Denzler war es die erste Veranstaltung in diesem Jahr und entsprechend vorsichtig begann er.  Am Ende konnte Hans mit 04:10:57 h seine Vorjahreszeit trotz der sehr sommerlichen Temperaturen bestätigen. Routinier Karl Wirth, ebenso wie die Familie Denzler in der Vorbereitung auf die Quelle Challenge in Roth (ehem. Iron Man) im Juli kam mit 04:19:07 h auf Platz 7 in der AK M55. Patricia Hahn blieb als Einsteigerin mit 04:56:44 locker unter 5 Stunden, bei dem anspruchsvollen Streckenverlauf eine sehr gute Leistung. Michael Schindler vom TV Helmbrechts, nach neuer Marathonbestzeit in Werdau vor zwei Wochen entsprechend zuversichtlich, verbesserte sich mit 03:37:58 von Gesamtplatz 122 in 2007 auf 47 in diesem Jahr, das bedeutet eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 16 Minuten und er war damit wiederum bester Läufer aus der Region. Die Läufer des Tv Stammbach zeigten beim Halbmarathon starke Leistungen: Karl-Heinz Fichtelmann erreichte mit 01:40:54 h ebenso Platz 6 in der AK M55 wie Martina Schneider in der Altersklasse W40 (01:45:44), gefolgt von Thomas Schneider (01:52:26) und Anja Hommel vom TV Helmbrechts, die mit konstanten  02:18:48 den 17.Platz in der Altersklasse W30 belegte. Ebenfalls am Start Werner Heinrich mit Reinhard und Elisabeth Müller von der Nordic-Walkingabteilung des TV Helmbrechts, für die der Lauf ebenso wie für die Läufer liebgewordene Tradition geworden ist. Bilder in der Galerie

 

Bericht Werdauer Waldlauf am 13.04.08

Eine Jubiläumsveranstaltung erwartete die TVH-Starter am 13.04. im sächsischen Werdau: Bereits zum 30. mal trafen sich dort Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet zum Werdauer Waldlauf. Veranstaltet mit Streckenlängen von 10, 21 und 42,195 Km. Erfreulich waren dieses mal auch die Starterzahlen, rund 220 beim Halb- und 80 beim Marathon waren eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. Für den TVH am Start Anja Hommel im Halbmarathon, Barbara Denzler und Michael Schindler beim Marathon. Barbara bestritt ihre erste größere Veranstaltung in diesem Jahr nachdem sie bis jetzt vor allem Grundlagen- und Ausdauertraining auf dem Rad bewältigte. Ein großer Vorteil war, dass sie mit der Strecke nach Gesamtsiegen 2004 und 2007 gut vertraut war, so konnte sie sich ihre Kräfte gut einteilen, was bis ins Ziel auch sehr gut gelang. Mit 03:51:43h unterbot Barbara ihre beiden Siegerzeiten um über 10 Minuten, verfehlte mit Platz 4 in der Altersklasse W40 nur knapp das Siegertreppchen  und belegte einen sehr guten 40. Platz insgesamt.

Für Michael Schindler stand, wie auch bei Anja Hommel, bereits die 3. Veranstaltung auf dem Programm, wobei die kürzeste33 Km Streckenlänge hatte. Und so war als Ziel eine Verbesserung der Marathonbestzeit von 03:37:51 h nicht unrealistisch. Nachdem er sich die ersten 10 Km direkt hinter den Läufern des TV Münchberg Dr. Josef Schinabeck und Klaus-Dieter Hellwig  eingelaufgen hatte versuchte Michael über den Rest der Strecke alleine sein Glück und zog das Tempo leicht an. Un die Rechnung sollte aufgehen: Zwar überholte Schinabeck kurz vor dem Ziel wieder, aber am Ende stand zum ersten Mal eine Zeit von unter 3 1/2 Stunden auf der Uhr! Mit 03:28:37 h unterbot er seine bisherige Bestzeit um fast 10 Minuten und muß sich nun ein neues Ziel suchen... die Zeit bedeutete Platz 20 insgesamt und Platz 5 in der sehr starken M35.

Anja Hommel ging nach Läufen über 33 Km im Januar und ihrer ersten Marathondistanz Mitte März in Nürnberg wieder zu ihrer Lieblingsdistanz, dem Halbmarathon über. Ihr Hauptaugenmerk legte sie dabei vor allem darauf, die richtige Grundlage für den nächsten Marathon beim Rennsteiglauf Mitte Mai zu schaffen. Auch sie verfehlte mit 02:20:14 h und Platz 4 in der W30 nur knapp einen Platz auf dem Siegerpodest.

Bilder dazu gibts wie immer in der Galerie. Wir haben (wie auf den Bildern zu sehen) unser Transparent dabei gehabt und am Auto befestigt. Das war ein echter Hingucker! Ab sofort wollen wir das Teil zu jedem Lauf wieder mitnehmen. Nächste Veranstaltung ist der Obermainmarathon am 27.04. und, am selben Tag der Maisels FunRun in Bayreuth

Bericht Saisoneröffnung am 06.04.08

Der Lauf in den Frühling mit anschließendem Brunch im TVH´fen, letztes Jahr bereits mit großem Anklang durchgeführt, lockte wieder einige Läufer und dieses Jahr auch ein paar Walker aus ihren Wohnzimmern in die Natur. Von Frühling konnte allerdings keine Rede sein: Teils heftige Schneefälle ließen die Wege im Kriegswald noch einmal weiß werden. Um so gemütlicher war das anschließende Brunch, liebevoll hergerichtet von Anette Biller und Anja Hommel. Dort gab es alles, was das Herz begehrt und das `Frühstück`  dauerte bis in den Nachmittag. Bilder in der Galerie.

Vorbericht Saisoneröffnung am 06.04.08

Los gehts !!! Nach der Winterpause beginnen wir die neue Saison mit einem gemeinsamen Lauf. Start ist um 09:30 an der Göbelhalle, wir wollen ca. 1 Stunde laufen. Neu in diesem Jahr: Die Nordic Walking Abteilung nimmt auch daran teil, so dass wirklich für jeden was dabei ist. Nach dem Laufen treffen wir uns zum gemeinsamen Brunch im TV Hafen. Anja Hommel und Anette Biller erwarten uns mit kulinarischen Leckereien in gewohnter Qualität. Wir haben dazu wieder ein paar gute Freunde eingeladen, es kann selbstverständlich jeder kommen (auch Nichtmitglieder).

Bericht Sri-Chinmoy 6 Stundenlauf in Nürnberg am 15.03.08

Bestes Frühlingswetter erwartete rund 170 Starter, die an den Wöhrder Wiesen in der Nürnberger Innenstadt zum 12. Selbst - Transzendenz 6 Stundenlauf antraten (der Name ist fast so lang wie der Lauf... :-)) Unter ihnen Michael Schindler und Anja Hommel, die beide das erste mal an einer Veranstaltung dieser Art teilnahmen. Die Strecke war ein Rundkurs in einem Park auf durchgehend asphaltierten Wegen mit 1522m Länge, der 6 Stunden lang umrundet wurde. Michael Schindler fing bei 07 Min. 45 sec. (11,8 Km/h) und hielt dieses bis zu 3 Stundenmarke. Danach lies er erwartungsgemäß etwas nach, kam bei der Marathondistanz auf 11,25 Km/h (03h 45 min) und bewälitgte die 50 Kilometermarke in knapp  4 1/2 Stunden. Am Ende kam er auf 62,425 Kilometer, was Platz 43 insgesamt und den `virtuellen`8.Platz in der Altersklasse M 35. Die Veranstalter werten die AK´s anders, rechnen die üblichen aber aus. Beim Blick auf die Ergebnisslisten zeigte sich, dass Michael die gesamte Konkurenz aus dem Landkreis Hof deutlich im Griff hatte: Der nächstplatzierte hinter ihm aus dem Lkr. Hof war  Ronald Hahn, der für den TV Münchberg an den Start ging (54,063 Km).

Schier unglaubliches leistete Anja Hommel: Ansonsten eher beim Halbmarathon und kleineren Läufen zuhause kämpfte sie sich tapfer über die gesamten 6 Stunden und bewältigte "nebenbei" mit 42,907 Km ihre erste Marathondistanz. Dies bedeutete Platz 138 insgesamt und den wieder `virtuellen` 2. Platz in der AK W30 !! Damit relativiert sich ihr Ziel für 2008 - den ersten Marathon überhaupt zu laufen -...

Alle Ergebnisse gibt es unter http://www.srichinmoyraces.org/de/ergebnisse__berichte/2008/nbg2008/ zum nachlesen. Bilder dazu stehen in Der Galerie, noch eine kleine Bemerkung hierzu: Das erste Bild (Pressefoto), welches in der Presse zu finden war ist naja... sagen wir mal aus dem Archiv...:-) Ich hatte beim Verfassen des Artikels einfach noch kein Bild zur Verfügung, weil wir (wieder mal) vergessen haben eins zu machen. Die beiden anderen sind von der HP des Veranstalters.

Jetzt ist erstmal wieder etwas Zeit zum Erholen bevor es Mitte April nach Werdau, bzw. Ende April zum Obermainmarathon nach Bad Staffelstein geht.

März 2008

So langsam geht es los: Am 15.03. ist mit der ersten Laufveranstaltung mit TVH-Beteiligung inoffizieller Saisonauftakt. Beim 6 Stundenlauf in Nürnberg wollen Michael Schindler und Anja Hommel erstmals ihren Fitnessstand testen. Während Michael sich ohne größere Probleme vorbereiten konnte kämpft Anja seit 1 1/2 Wochen mit einer Erkältung und konnte nur sehr eingeschränkt trainieren. Für beide ist es die erste Veranstaltung dieser Art. Noch auf freiwerdende Startplätze hofft die komplette Familie Denzler: Sie waren mit der Anmeldung etwas zu spät dran, so dass die 160 Startplätze bereits vergaben waren. Aber Hans hat die nächsten Wochen eh genug Zeit, etwas für die Fitness zu tun. Er fährt am 18.03. mit dem Rad über Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien ans schwarze Meer und über die Ukraine, die Slowakei und Tschechien wieder nach Hause. Die ersten 3-4 Tage wird er dabei von Michael Schindler begleitet.

Kurzbericht Damenskifahren am 23.+24.02.08

Zu einem Kurztrip ins benachbarte Österreich starteten die Damen der Ausdauerabteilung am 23.02.in aller Hergottsfrühe. Nach einem kurzen Umtrunk im Backhaus begaben sich Barbara Denzler, Jaquelin Schmidt, Anja Hommel, Jens und Verena Blasius, Annette Biller und Brigitte Heidenreich mit ihren beiden Töchtern zum Schuh- und Sporthaus Neumeister in die Münchberger Straße. Von dort aus ging es dann bis Sonntag Abend zum Skifahren nach Wagrain und Zauchensee. Nach  überstandener Busfahren genossen alle ein Traumwetter und hervorragende Schneebedingungen. Natürlich durfte ein Abstecher in die örtliche Gastronomie nicht fehlen, wo die angebotenen Ingetränke ausgiebigen Tests unterzogen wurden... "Heiße Witwen" und "fliegende Hirsche" zauberten besonders elegante Schwünge in die Hänge. Bilder in der Galerie

Februar 2008

Noch wenig los ist im Februar Ausdauermäßig. Die Läuferinnen und Läufer drehen Ihre Runden um Helmbrechts um sich fit zu machen für die Saison und die Rennradfraktion startet aufgrund des harten Winters schon erste Touren. Zusätzlich stehen für einige Einheiten im Fitnessstudio auf dem Programm um vor allem die Oberkörpermuskulatur nich zu vernachlässigen. Gesellig waren wir ja schon: Nach dem Faschingslauf (siehe unten) dauerte der Abend noch ganz schön lang... Veranstaltungen sind entweder noch keine, bzw. sie sind einfach zu weit weg (Marathon Bad Füssing - 350 Km). Das wird sich im März `dramatisch` ändern, gute Zeit bis dahin.

Bericht Faschingslaufen am 04.02.08

Beim regelmäßigen Lauftreff am Rosenmontag traten die TV´ler entsprechend der 5. Jahreszeit maskiert Ihre Laufrunde an. Die Strecke wurde leicht verändert und führte quer durch die Stadt. Anschließend traf man sich im Bräustübla zu "am Seidla", es könnten auch mehr gewesen sein...

Gruppenfoto in der Galerie

Bericht TVH-Fasching am 26.01.08

Einen gelungenen Einstand feierte die Wiederbelebung des TVH-Faschings: Die Damen der Handballabteilung lud dazu gemeinsam mit uns  alle in den TVH´fen ein. Dort gab es dann Supermusik, aufgelegt von Jenny Wagner, leckere Coktails von der Bar und Pizzabrötchen frisch aus dem Ofen. Das ganze auch noch zu absoluten Dumpingpreisen und freiem Eintritt. Enttäuscht waren die Macher des ganzen von den anderen Abteilungen des 600 Mitglieder zählenden Vereins. Von diesen kamen insgesamt nur sehr wenige Besucher der Einladung nach. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, so wurde es ein sehr schöner Abend, der bei einigen Besuchern bis zum nächsten Morgen in den Helmbrechtser Kneipen fortgesetzt wurde. Bilder dazu gibt´s in der Galerie

Vorbericht TVH-Fasching am 26.01.08

Es ist angerichtet: Für den am Samstag stattfindenten TVH-Fasching ist soweit alles vorbereitet. Der Saal im TVH´fen wurde von Thommy Heidenreich, Hans Denzler und mir gestern dekoriert, das Essen ist bestellt, bzw. besorgt, die Bar aufgebaut und die Musikanlage steht auch schon. Fehlen nur noch viele Gäste für ein paar fröhliche Stunden. Wir garantieren moderate Preise für Speis und Trank, der Eintritt ist sowieso frei. Wir, die Hanballdamen und die Ausdauerabteilung des TVH freuen uns auf euer Kommen!!! Das ganze soll wieder als jährliche Veranstaltung fest im Programm des Vereins etabliert werden. Ich habe als Einstimmung ein paar Bilder vom geschmückten Saal in die Galerie gestellt, besonders der Turnvater Jahn sieht sehr gelungen aus...

Bericht Coburger Wintermarathon am 06.01.08

108 Starter fanden am Dreikönigstag den Weg nach Lützelbuch bei Coburg zum 3. Coburger Wintermarathon. Die einzige permanente Marathonstrecke in Deutschland führt die Teilnehmer bei teils frühlingshaften Temperaturen vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten auf eine Runde durch die Coburger Stadtteile. Eine Zeitwertung gibt es nicht. Die Waldwege waren teils tückisch glatt, was schnelle Zeiten sowieso verhinderte. Vom TV am Start Anja Hommel und Michael Schindler. Für Michael war es nach 2007 bereits die zweite Teilnahme, Anja war hier zum ersten mal am Start. Auf der sehr anspruchsvollen Strecke mit 650 Höhenmeter erreichte sie nach 33 Km erschöpft aber glücklich wieder den Ausgangspunkt an der Rolf Forkel Halle. Dies bedeutete die am weitesten gelaufene Distanz von ihr überhaupt. Auf die 9 Km Runde verzichteten beide, die Wege waren dort dermaßen vereist, dass an laufen eigentlich nicht mehr zu denken war.

Hier die Berichte von 2007 (aufs Logo klicken):

 

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